So prüfen Sie einen Bauträger in Batumi vor dem Wohnungskauf

Eine attraktive Präsentation, ein professionelles Verkaufsbüro und ein bekannter Projektname garantieren keine fristgerechte Fertigstellung. Der Käufer zahlt an eine konkrete juristische Person und schließt mit ihr einen Vertrag. Grundlage der Entscheidung sollten daher das Unternehmen, seine Unterlagen, das Grundstück, die Genehmigung und der Vertragstext sein.

Eine Prüfung beseitigt nicht jedes Risiko eines Projekts im Bau, deckt aber Schwachstellen vor der Zahlung auf und ermöglicht einen Vergleich über den Preis hinaus.

1. Genaue Vertragspartei feststellen

Unter einer Marke können für einzelne Projekte verschiedene Gesellschaften auftreten. Prüfen Sie Firmenname, Identifikationsnummer, Gründungsdatum, Geschäftsführung, Gesellschafter und die Vollmacht der unterzeichnenden Person.

Der Werbename kann von der Vertragspartei abweichen. Entscheidend ist die Gesellschaft, die Ihr Geld erhält und die Übergabe der Wohnung schuldet.

2. Grundstück prüfen

Das Projekt muss einen eindeutigen Katastercode haben. Ein Auszug aus dem Öffentlichen Register zeigt Eigentümer, Nutzungszweck, Hypotheken, Pfändungen, Sicherheiten, Verpflichtungen und weitere eingetragene Belastungen.

Gehört das Grundstück nicht dem Bauträger, müssen Rechtsgrundlage des Baus und Rechte der Gesellschaft geklärt werden. Eine gute Adresse ersetzt keine Katasterprüfung.

3. Genehmigung und Projektparameter prüfen

Kontrollieren Sie, ob die erforderlichen Genehmigungen vorliegen und ob die beworbenen Merkmale dem genehmigten Projekt entsprechen. Wichtig sind Geschosszahl, Nutzung, Anzahl der Gebäude, Bauphasen und zulässige Änderungen.

Begann der Verkauf sehr früh, prüfen Sie den aktuellen Dokumentenstand und die Rückzahlungsbedingungen, falls das Projekt nicht fortgeführt wird.

4. Fertiggestellte Projekte ansehen

Die Historie eines Unternehmens ist aussagekräftiger als Versprechen. Prüfen Sie Übergaben, Verzögerungen, Übereinstimmung mit Visualisierungen, Aufzüge und Versorgung, Gebäudeverwaltung und Zufriedenheit der Eigentümer.

Besuchen Sie ein fertiges Objekt ohne Verkaufsberater und sprechen Sie mit Bewohnern. So erfahren Sie oft von Problemen, die in Präsentationen fehlen.

5. Planung mit dem tatsächlichen Baufortschritt vergleichen

Beurteilen Sie vor Ort Aktivität, fertige Etagen, Arbeitskräfte, Maschinen und Fortschritte der letzten Monate. Ein einzelnes Foto zeigt keine Entwicklung; vergleichen Sie regelmäßige Berichte mit dem tatsächlichen Stand.

Bei deutlichem Verzug sollten Sie eine schriftliche Erklärung verlangen und prüfen, welche Rechte der Vertrag bei einer Terminverschiebung vorsieht.

6. Vertrag vor der Zahlung prüfen

Der Vertrag muss Einheit, Fläche, Etage, Ausbaustand, Preis, Währung, Zahlungsplan und Übergabetermin eindeutig festlegen. Prüfen Sie außerdem zulässige Flächenabweichungen, Mitteilungen, Fristverlängerungen, Vertragsstrafen, Rücktritt und Erstattung.

Klären Sie auch Abtretung, Eigentumsregistrierung, Betriebskosten, Versorgungsanschlüsse und verpflichtende Zusatzkosten. Eine mündliche Zusage ersetzt keine Vertragsklausel.

7. Leistungsumfang des Preises klären

Zwei Wohnungen mit gleichem Quadratmeterpreis können sehr unterschiedliche Gesamtkosten haben. Fragen Sie nach Ausbau, Anschlüssen, Registrierung, Wartung, Möblierung, Parkplatz, Verwaltung und Abtretungsgebühren.

8. Garantierte Renditen kritisch betrachten

Bei versprochenen Festerträgen ist zu prüfen, wer sie garantiert, aus welcher Quelle gezahlt wird, wie lange das Programm gilt und wann der Betreiber von seiner Pflicht befreit ist.

Prognose und vertragliche Garantie sind nicht dasselbe. Jeder Prozentsatz braucht eine Berechnung und klare rechtliche Bedingungen.

Warnzeichen bei der Bauträgerwahl

Vorsicht ist geboten bei Zahlungsdruck, verweigerter Vorabprüfung des Vertrags, fehlendem Katastercode, ständig wechselnden Bankdaten, Widersprüchen zwischen Werbung und Unterlagen, unerklärlich niedrigem Preis oder Zusagen, die nicht schriftlich bestätigt werden.

Lässt sich das Neubaurisiko vollständig ausschließen?

Nein. Auch erfahrene Unternehmen können Verzögerungen oder Änderungen erleben. Die Prüfung soll Risiko, Rechtsstruktur und Ihre Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Interessen verständlich machen und dem potenziellen Nutzen gegenüberstellen.

So unterstützt AM Estate

Wir vergleichen Projekte, prüfen zentrale Unterlagen und Vertragsbedingungen, zeigen den realen Baufortschritt und unterscheiden belegte Zusagen von reinem Marketing.

Senden Sie uns eine Anfrage und nennen Sie die gewünschte Anlage. AM Estate bewertet das Projekt und schlägt Alternativen in einem vergleichbaren Budget vor.

Dieser Beitrag dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Unterlagen und Projektstatus sind unmittelbar vor dem Abschluss erneut zu prüfen.